Mehr da zu bei der Süddeutschen Zeitung
]]>Zu diesen Zielen kann zum Beispiel gehören:
- Ich will täglich 10 unbekannte Frauen anschreiben
- Ich will nur Blondinen kennenlernen
- Ich will mindestens ein reales Date pro Woche haben
Es gibt viele Flirt-Ratgeber - aber macht allein die Fähigkeit, Frauen kennen zu lernen, Männer wirklich glücklich? Und tauchen die besonders komplexen Problematiken nicht erst NACH dem erfolgreichen Flirten auf? Es wurde Zeit für den ersten ganzheitlichen Ratgeber für eine glückliche Single-Zeit. Denn eine vom Marktforschungsinstitut Trend Research eigens für das Buchprojekt Die Haifischzahnstrategie; durchgeführte Umfrage zum Flirt- und Affärenverhalten ergab u.a. dass Single-Männer im Durchschnitt nur alle zwei Jahre eine Begegnung mit einer Frau haben, die für sie Potenzial zur Traumfrau hat und das Interesse auch erwidert. Fazit: Der lange Weg zur glücklichen Beziehung ist unter Umständen mit vielen Affären gepflastert. Die Haifischzahnstrategie; widmet sich deshalb in erster Linie dem komplexen Thema Affärenmanagement, bietet aber auch eine Anleitung zur notwendigen Basis: dem Kennenlernen von Frauen. Mit Hilfe der betriebswirtschaftlichen Strategieanalyse (!) werden sämtliche Verhaltensalternativen für Single-Männer verglichen und bewertet. Praxisnahe Beispiele, zweckentfremdete Business Diagramme und viele Situationsbeschreibungen mit Déjà-vu-Effekt sorgen für jede Menge Lesevergnügen. Sachliche Argumentation gepaart mit viel Humor - genau so wie Männer es mögen. Das Buch beweist durch den systematischen Vergleich der Strategien, dass Single-Männer in der Regel am erfolgreichsten sind, wenn sie sich gegenüber ihren Affären fair und ehrlich verhalten.
Pressestimmen:
Man(n) sollte jetzt nicht versuchen, sich hinzusetzen und sich ein neues, eigenes Gedicht auszudenken. Ja, wenn man das Gefühl hat poetisch veranlagt zu sein, kann man dies gerne machen. Doch viele Männer trauen sich nicht, ihre Gefühle in Worte zu fassen und daher kann man die Verwendung von Gedichtbänden durchaus empfehlen.
Nehmen wir doch als Beispiel den guten, alten Goethe:
“Gewiß, ich wäre schon so ferne, ferne,
So weit die Welt nur offen liegt, gegangen,
Bezwängen mich nicht übermächtge Sterne,
Die mein Geschick an deines angehangen,
Daß ich in dir nur erst mich kennen lerne.
Mein Dichten, Trachten, Hoffen und Verlangen
Allein nach dir und deinem Wesen drängt,
Mein Leben nur an deinem Leben hängt.”
J. W. von Goethe
Solche Worte, mit Gefühl und Liebe vorgetragen oder als Überraschung in ihrer Handtasche deponiert, sind mit Geld nicht zu bezahlen und werden auch das Herz ihrer Liebsten erwärmen. Ausserdem kann man Gedichte auch ohne Probleme in den Singlebörsen benutzen sei es im Profil oder als Nachricht an die Angebetete.
Jeder kennt die Chiffre-Anzeigen der Presse, man findet sie überall von der Tageszeit bis zum Stadtmagazin gehören sie zum Standard fast jeder Ausgabe, doch warum funktionieren sie so viel schlechter als zum Beispiel Anzeigen im Immobilien-Teil?
Schauen wir uns doch mal einige typische Anzeigen aus den “Sie sucht ihn” oder “Er sucht sie” Rubriken an.
Für die Verlage ist das noch immer ein nettes Zubrot, aber für den Kunden bzw. die Kundin meistens nicht so viel wert. In so wenigen Worten kann man sich nicht beschreiben und ein Bild fehlt in der Regel auch. Da sind Profile auf den angesagten Datingportalen wiie Friendscout24, neu.de und flirt-fever schon besser.
Man stelle sich doch einfach mal folgende Geschichte vor:
Tag 1: Claudia M. aus K. 34 Jahre alt beschliesst ihrem Singledasein ein Ende zu bereiten und kauf sich eine Chiffre-Anzeige bei einer regionalen Tageszeitung in der Rubrik “Sie sucht ihn”. Ihr Text lautet “Nettes Mädel Mitte 30, mit beiden Beinen fest im Leben, blond, schlank sucht Mann für gemeinsame Stunden und die schönen Dinge des Lebens. Chiffre 4711-0815″
Tag 3: Die Anzeige erscheint.
Tag 6: Claudia bekommt 8 Briefe von der Zeitung geschickt. Vier der Briefe enthalten ein Anschreiben was augenscheinlich mittels der Serienbrieffunktion einer Textverarbeitung erstellt wurden, weitere zwei Briefen enthalten kein Photo und die letzten zwei Briefe sind ganz ok. Genau ganz ok aber lange nicht perfekt. Aber was solls, der Weg war weit und jetzt sollte man sich die zwei Herren wenigstens anschauen. Claudia beschliesst also mit ihnen am nächsten Tag zu telefonieren.
Tag 7: Telefontag: Kandidat 1- leider nicht in der Lage einen geraden Satz rauszubringen und fällt somit durchs Raster in Claudias Beuteschema. Kanditat 2: Mr. Right - 1 Std. haben die beiden telefoniert und alles scheint zu passen - also verabredt man sich zu einem Glas Wein in der Altstadt am nächsten Tag.
Tag 8: Wein und Tränen. 20 Uhr - ein nettes Weinlokal in der Altstadt von K. Claudia sitzt schon seit 30 Minuten im Lokal und wartet auf ihr Date. Dann kommt er rein und lächelt Claudia an. Sie unterhalten sich, alles scheint Perfekt zu sein - bis Claudia den Ehering bemerkt. Dann kommt das was man sich denken kann “Wir leben getrennt … wir lassen uns scheiden … es ist nur wegen den Kindern …”
Über eine Woche ist vergangen und der Erfolg ist aus geblieben - klar kann die Suche nach der grossen Liebe länger dauern als eine Woche, aber nur ein wirklich vielversprechender Kontakt in diesem Zeitraum ist nicht gerade das was man sich so vorstellt.
Ist es da nicht besser mit dem Schleppnetz am Karpfenteich zu stehen als eine Anzeige in der Rubrik Sie sucht ihn zu inserieren? Hier spielen die Singlebörsen klar ihre Vorteile aus, einfach zu bedienen, viele Gleichgesinnte und Kontakte mit Photos wohin das Auge nur schaut.
]]>Das Internet ist super, denn mit etwas Einsatz hat man schnell einige hundert Frauen (oder auch Männer) angesprochen und wenigstens sein Interesse bekundet.
Doch wie funktioniert das? Hierbei kommt es ganz auf das Geschlecht des Betrachters an, Frauen haben es auch online leider wesentlich einfacher, als die Herren der Schöpfung. Frauen werden halt in der Regel angesprochen und müssen selber nicht aktiv werden, genau wie im echten Leben.
Wie finde ich denn nun die Frau meines Lebens bei neu.de, friendscout24.de und Co.?
Regel No.1: Ohne ein gutes Profil geht nichts.
Also richtet euch ein Profil bei dem Dating Anbieter eures Vertrauens ein und füllt es auch aus und zwar ehrlich. Es fliegt spätestens beim ersten Treffen eh auf, wenn ihr Fotos von anderen statt euren eigenen hochgeladen habt.
Und wenn euer angebliches Penthouse doch nur ein Einzimmer-Souterrain-Apartment ist und der Porsche doch nur ein Polo - wird euer erstes Date bzw. der erste Besuch in der Wohnung bestimmt einige Unangenehme Fragen aufwerfen.
Ruhig kann man aber auch mit Humor oder Sarkasmus arbeiten ich hatte sehr gute Erfolge mit folgendem Text bei neu.de:
WARNUNG: Wer dieses Profil besucht und nicht wenigstens “Nen netten Gruß” via Mail hinterlässt, muss damit rechnen, dass ich mit der Konversation beginne.
Ich weiß, dass ich schlecht im Bett bin…. aber mein Frühstück ist sensationell ;o)
Nachfolgend die Eckdaten:
Beruf:
Extrem erfolgreich, Management, viel Kohle
Psychogramm:
Schwerwiegende Schizophrenie, Knuddelbärsyndrom, gut drauf (und auch drunter)
Besitztum und Ländereien:
Zahlreich und unermesslich (ca. 5m³)
Das war so maßlos übertrieben, dass jede Dame direkt verstanden hat “Der Typ hat einen ziemlich schwarzen Humor.”
Regel No.2: Viel hilft Viel.
Beim Autofahren kennt es jeder - Hubraum ist durch nichts zu ersetzen außer durch mehr Hubraum. So ist das beim Online Dating auch. Kontakte sind durch nichts zu ersetzen außer durch mehr Kontakte. Also viele Kontakte machen. Am Besten geht man dabei wie folgt vor:
Regel No.3: Nicht mit der Tür ins Haus fallen.
Frau suchen Sicherheit, Vertrauen und Geborgenheit. Vertrauen braucht Zeit - im ersten Chat direkt nach der Telefonnummer fragen ist bestimmt nicht der richtige Weg. Ich bin immer gut damit gefahren, wenn ich nach 3-4 Chats ihr einfach meine Nummer gegeben habe und sagte “Falls du magst, ruf mich doch einfach mal an.” Damit war der Ball auf ihrer Seite und ich musste Sie garnicht nach ihrer Nummer fragen.